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Museion opening: project room & Museion Media Facade

Im project room zeigt Codice Ivan die Arbeit SCORE – Please try the impossible
Sefano Cagol eröffnet die Projektionsreihe 2012 auf der Museion Media Façade
 
Museion / Bozen
Mi 16.05.2012
20:30-22:00 Uhr


Künstler: Stefano Cagol, Codice Ivan
Evoke Provoke (the border), 2011. Foto: Othmar Seehauser
 
 
Ticket
Entrata libera
Museion

Tel. +39 0471 223431
info@museion.it
www.museion.it
 
 

Am 16. Mai stellt das Kollektiv Codice Ivan im project room des Museion die Videoarbeit SCORE - Please try the impossible vor  - zu sehen ist ein ebenso surreales wie „unmögliches“ Tennisspiel. Codice Ivan wurde mit dem Kunstpreis Transart - SKB - Museion PRIZE ausgezeichnet.

Transparenz und Bewegung: Der Bau des Museion gewinnt seine skulpturale und körperhafte Wirkung aus dem Kontrast zwischen der Metallhaut und den trichterförmigen, gläsernen Eingangsfassaden. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die beweglichen Glaslamellen zu „Bildschirmen“, die von Projektoren bespielt werden. Auf diesen Projektionsflächen wird im Ausstellungsjahr 2012 von Mai bis September zeitgenössische Kunst in einer ungewöhnlichen Form und Dimension präsentiert. Diese von Frida Carazzato kuratierten Projektionen werden immer um 22 Uhr an den Mittwochabenden gezeigt. Die Erstaufführungen ergänzt ein Gespräch mit den Autorinnen und Autoren der jeweils präsentierten Videoarbeiten.

Am 16. Mai eröffnet Stefano Cagol die Projektionsreihe mit dem Video Evoke Provoke (the border) 2011, das Teil des für die 54. Biennale in Venedig entwickelten Projekts Concilio ist und an die technischen Gegebenheiten der Medienfassade angepasst wurde. Eis und Schnee stehen hier im Kontrast zu Elementen wie Luft, Feuer, Wasser und Licht. Diese Arbeit entstand in der jenseits des Polarkreises gelegenen norwegischen Stadt Kirkenes. Den Licht-Hintergrund bildet die arktische Dämmerung. Im Mittelpunkt der Projektion steht der Versuch, Eis und Schnee mit einer von einer Spraydose produzierten Flamme schmelzen zu lassen – eine Aktion, die, als Machtdemonstration und Grenzüberschreitung, an die Riten jugendlicher Subkulturen in Großstädten erinnert.